Sibylle Brunner (Rosie)

Sibylle Brunner (*1939) absolvierte ihre Schauspielausbildung in Zürich und München. Ihr erstes Engagement führte sie an die Komödie in Basel. Es folgten Engagements am Stadttheater Kiel, am Staatstheater Kassel, am Theater der Stadt Essen, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatstheater Karlsruhe, am Stadttheater Freiburg und am Staatstheater Hannover, dessen Ensemble sie lange angehörte. Während ihrer Theaterlaufbahn hat sie zahlreiche große Rollen der dramatischen Weltliteratur gespielt, u.a. Gretchen in FAUST, die Luise in KABALE UND LIEBE, die Martha in WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF, die Blanche in ENDSTATION SEHNSUCHT, Hedda Gabler und Antigone. Neben ihrer Theaterarbeit spielte sie auch in Filmen und Fernsehserien. Ihren Durchbruch als Filmschauspielerin erlebt sie mit der Titelrolle von ROSIE, für deren Darstellung sie mit dem Schweizer Filmpreis Quartz ausgezeichnet wird.

Fabian Krüger (Lorenz)

Geboren 1971, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. 2001-2003 Ensemblemitglied des Maxim Gorki Theaters in Berlin, danach Engagement am Schauspielhaus Bochum. In der Spielzeit 2005/06 kehrte er nach Zürich zurück wo er unter dem Intendanten Matthias Hartmann am Schauspielhaus spielte. Seit 2009 ist er am Burgtheater Wien tätig. Zuletzt sah man Fabian Krüger in der Titelrolle im Kinospielfilm DER SANDMANN. 2013 wird Krüger für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie „Bester Darsteller” gleich doppelt nominiert.

Sebastian Ledesma (Mario)

Sebastian Ledesma wurde 1986 geboren und studiert seit 2005 an der Universität Zürich Germanistik und Französisch. 2008 tritt er der Laientheatergruppe „Les chaussures” bei. Für seine Leistung in ROSIE, für welchen er zum ersten Mal vor der Kamera steht, wird er für den Schweizer Filmpreis in der Kategorie „Beste Darstellung in einer Nebenrolle” nomininiert.

Judith Hofmann (Sophie)

Judith Hofmann wurde in Zürich geboren. Sie studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien und war von 1994–1999 am Bayrischen Staatstheater München, von 1999–2001 am Burgtheater Wien und von 2001–2009 am Thalia Theater Hamburg engagiert. Für die Rolle der Beatrice in VIEL LÄRM UM NICHTS (Regie: David Bösch) wurde sie 2006 für den Nestroy nominiert. 2010 wurde ihr der Tilla-Durieux-Schmuck verliehen, der für jeweils 10 Jahre im Besitz einer „hervorragenden Vertreterin der deutschen Schauspielkunst” bleibt.

Marcel Gisler (Regie, Drehbuch)

Marcel Gisler, 1960 geboren in Alstätten (SG), studierte Theaterwissenschaften und Philosophie an der Freien Universität, Berlin. 1985 realisierte er seinen ersten Langspielfilm TAGEDIEBE, der mit dem silbernen Leoparden beim Internationalen Filmfestival von Locarno ausgezeichnet wurde. Alle seine nächsten Filme F. EST UN SALAUD, DIE BLAUE STUNDE und SCHLAFLOSE NÄCHTE waren gekürt von Preisen und beachtlichem Kinoerfolg. 2003-2007 schrieb er ausschließlich für die Schweizer Fernsehserie LÜTHI & BLANC, insgesamt 35 Folgen. Zwischen 1999 und 2008 unterrichtete er als Gastdozent an den Hochschulen ESAV (Genf), écal (Lausanne), F+F (Zürich). Seit 2009 ist er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie dffb Berlin tätig als Dozent für Schauspielführung und für Drehbuch- und Regiebetreuung.